Staatsbankrott ohne Konsequenzen
Der USA-Finanzminister drohte mit einem Finanzkollaps, bzw. Staatsbankrott, wenn die Schuldengrenze nicht erweitert wird. Das Problem liegt darin, dass Politiker häufig keine Finanzfachleute sind.
Investitionen machen nur dann Sinn, wenn sie nachher mehr Geld bringen, als sie gekostet haben. Das Ausweiten der Schuldengrenze ist eine Investition in die Erhaltung des Finanzsystems. Problem: Es ist zwangsläufig eine kurzfristige Investition, die langfristig viel höhere Kosten veursacht.
Der Job der Politiker ist es, diese Maßnahme als Investition zu verkaufen. Langfristige Folgen interessieren hier kaum.
Ein interessantes Interview gab Johann Saiger:
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